|
Die Geschichte der Bengal Katze Jean Mill ihrer Asian Leopard Cat (Felis bengalensi) Malaysia (Import von Asien 1961) und ihrem schwarzen Hauskater ist die heutige Bengal Katze zu verdanken. Denn sie kreuzte 1964 ihren Hauskater mit Malaysia. Aus dieser Verpaarung ist Kin Kin ein weiblicher Hybride entstanden.
Asian Leopard Cat
Jean Mill mit Kin Kin
Zuerst dachte man das Kin Kin wohl steril wäre, das Gegenteil wurde jedoch bewiesen als Jean Mill eine Rückverpaarung mit dem Vater (schwarzer Hauskater) machte. Kin Kin gebar ein stets sehr schlecht gelauntes und böses weibliches Kätzchen und einen süßen, getupften Sohn. Mrs. Mill überlegte sich viele dieser kleinen Leoparden zu züchten und somit eine neue Rasse „erfunden“ zu haben. Das Schicksal jedoch traf sie hart. Alas, das männliche Kätzchen ist von einem Kasten gestürzt, bevor die Genetikerin noch herausfinden konnte das männliche Tiere steril waren und seine schwarze Schwester hat ihr erstes Kätzchen nach zwei Tagen selbst aufgefressen. Nachdem Bob Sudgen ihr damaliger Ehemann starb, zog sie in ein Appartment und beendete ihr faszinierendes Hobby. 1980 startete Jean Mill einen neuen Versuch. Sie hat von Dr. Willard Centerwall, welcher Studien zur Katzenleukose durchführte, Liquid Amber, Favie, Shy Sister und Doughnuts bekommen. Später bekam Jean Mill und ihr Mann Bob Mill von Gordon Meridith, welcher einen kleinen Zoo führte, leider aber an Krebs erkrankte 5 weitere Tiere, welche sie Praline, Pennybank, Rorschach, Raisin Sunday und Wine Vinegar nannte.
1982 machte Jean Mill eine Reise nach Indien und besuchte dort den Zoo von New Dehli. Der Zoo Direktor zeigte ihr ein wunderschönes männliches Tier, welches jedoch nicht anfassbar war und einen Stummelschwanz hatte (er wurde mit einem Rhinozerus zusammen gehalten, das Rhinozerus zertrampelte den Schwanz). Mrs. Mill bekam diesen männlichen Hybriden und nannte ihn Millwood Tory of Dehli. Er war das perfekte Tier für die F1 Weibchen des Millwood Catterys.
Millwood Tory of Dehli 1983 kam Destiny aus einer Verpaarung zwischen Millwood Tory of Dehli und Praline zur Welt. Er war der, erste, weltweite, fruchtbare Bengalkater, mit nur 25 % ALC Blut. 1986 wurden Destiny und Polyspot miteinander verpaart und Silk´n Cinders, ein wunderschönes Kitten kam zur Welt. Jean Mill schrieb: „Silk 'n Cinders took my breath away.” Silk´n Cinders
Ende 1986 bekam Jean Mill Penny Ante, welche bei jeder Show im Mittelpunkt stand. Jeans Worte: „Penny can be thanked for truly 'founding the breed' ”. Penny Ante Bob und Jean Mill Alle die diese Rasse einfach faszinierend finden, das Wesen, den Charakter und das Aussehen der Bengalen lieben, haben es der Genetikerin Jean Mill und Bob Mill, welche sich mit der Bengal Katze viele Jahre beschäftigt haben zu verdanken. Ich finde es großartig was diese Frau geleistet hat. Das Aussehen der Bengal: Die Bengal Katze ist eine mittel bis große Katze, mit athletischem und sehr muskulösem Körperbau. Das Aussehen ist von Stärke, Beweglichkeit und Balance geprägt. Auf den ersten Blick, erkennt man den ausdrucksvollen und wilden Blick ihrer Vorfahren. Die Hinterbeine sind etwas höher als die Vorderbeine und die Schulter. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper etwas kleiner. Die Bengalkatze hat hohe Wangenknochen, eine breite Nase und kleine Ohren. Die Augen sind groß und oval. Die Augenfarbe variiert: Bei Katzen mit Points (gepunktet, getupft) sind die Augen blau, blau-grün, aquamarin, grün und gold. Bei Katzen ohne Points: grün, braun und gold.
Kopf (TICA Standard): Dieser sollte in Proportion zum Körper klein sein, aber nicht zu klein. Breit und keilförmig mit runden Konturen. Der Schädel sollte eine schöne Kurve hinunter zum Nacken machen. Wenn man den Kopf betrachtet, sollte ein Unterschied zur Hauskatze vorhanden sein.
Ohren (TICA Standard): Sie sollten klein bis mittel sein, relativ weit auseinander liegen, also eher an der Seite des Kopfes und runde Enden haben. Betrachtet man die Katze in Profilansicht also seitlich, sollten die Ohren nach vorne stehen.
Augen (TICA Standard): Die Augen sollten oval bis rund sein, groß aber nicht riesig. Sie sollten weit auseinander liegen, passend zur Lage der Ohren. Je kräftiger die Augenfarbe ist, desto besser, jedoch gibt es bestimmte Augenfarben zu den verschiedenen Fellzeichnungen.
Kinn (TICA Standard): Die Bengal sollte ein starkes Kinn haben, welches eine Linie in Profilansicht mit der Nase sein soll.
Wangen (TICA Standard): Diese sollten voll und breit sein, mit großen Schnurrhaarkissen. Die Wangenknochen sollten hoch und ausgeprägt sein.
Nase (TICA Standard): Eine breite und große Nase wird erwünscht.
Profil der Bengal (TICA Standard): Vom Vorderkopf bis zur Nasenspitze sollte die Ansicht nahezu gerade verlaufen, ohne Höcker und Unterbrechung.
Nacken (TICA Standard): Der Nacken sollte lang und muskulös in Proportion zum Kopf und Körper sein.
Körper ( TICA Standard): Sollte lang sein, aber nicht orientalisch und mittel bis groß.
Beine (TICA Standard): Diese sollten mittlerer Größe sein, hinten länger als vorne.
Füße (TICA Standard): Sie sollten groß, rund und auffallende Knöchel haben.
Schwanz (TICA Standard): Er sollte mittlerer Größe sein, dick, spitz zulaufenden, mit rundem Ende.
Knochen (TICA Standard): Der Knochenbau sollte stämmig und hart sein, niemals zierlich.
Muskulatur (TICA Standard): Die Benagl ist sehr muskulös, vor allem die männlichen Tiere, die Muskulatur ist eines der wichtigsten Standards dieser Rasse.
Fell (TICA Standard): Fell: Es sollte seidenweich und glatt sein. Zeichnung: Spotted oder Marbled Spotted: Die Bengal sollte "Zufallsgepunktet" sein, oder runde, geschlossene "Doughnut" Rosetten haben. Der Kontrast in der Grundfarbe sollte extrem sein. Ein weißer Bauch ist selten aber sehr gut, er muss jedoch gepunktet sein. Schulterrosetten, gepunktete Beine und ein gepunkteter Schwanz ist erwünscht. Glitter= ein glitzerndes, glänzendes Fell ist, ob es die Katze hat oder nicht mehr oder weniger Geschmacksache. Im TICA Standard ist beschrieben das ein Richter keinem von beiden Typen eine Bevorzugung geben sollte.
Das Wesen: Die Bengal Katze ist eine außerordentlich intelligente Katze, dazu sehr lebhaft, schnell (beim Spielen zum Beispiel) und neugierig. Sie sind außerdem sehr liebevoll und fast so anhänglich wie Hunde. Was bedeutet, das sie einem schon einmal durch das ganze Haus Folgen und bei jedem Schritt dabei sind. Diese Katzen lieben das Wasser und sie Klettern, auf Dinge, wo man es wirklich nicht erwartet hätte, und das mit einer außergewöhnlichen Geschicklichkeit ^^ An dieser Stelle, ist es auch wichtig zu sagen, dass die Bengal Katze glücklicher ist, wenn sie eine andere energiereiche Katze als zusätzlichen Spielgefährten hat. (Diese muss keine Rassekatze sein) Die Bengalkatze spricht mit ihren Mitmenschen und dass liebendgern, wird ihr keine Aufmerksamkeit geschenkt, so kann sie auch schon mal eifersüchtig und böse werden. Jedoch vergibt sie schnell, spätestens wenn der Futternapf wieder gefüllt wird oder sie eine extra lange Streicheleinheit bekommt.  Diese Rasse ist für Menschen geeignet, welche sich an der Lebhaftigkeit und Anhänglichkeit auch Verschmustheit und an der Ausdauer die sie hat erfreuen. Weniger für Menschen, die sich eine ruhige Katze wünschen. Die Farben und die Zeichnung der Bengal:
Spotted(Zeichnung) (Angelina und Phoebe tragen diese Zeichnung) Rosetted(Zeichnung) (Maximus und Iduna tragen diese Zeichnung) Marble(Zeichnung) das Fell sieht bei dieser Zeichnung aus wie marmoriert deshalb auch der Name marble Black, brown(Farbe) Snow(Farbe) gibt es in verschiedensten Variationen Silver(Farbe) ebenfalls in spotted oder marble Charcoal(Farbe) die Zeichnung ist spotted/rosetted die Farbe hingegen ist sehr dunkel, ebenso der Hintergrund ist nicht hell sondern schwarz
|